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17.01.2017 15:16

Johanna Ortner, M.Sc. (TUM), erhielt am 11. Januar 2017 den Preis des Oberbürgermeisters der Stadt Freising aufgrund einer hervorragenden Leistung in ihrer Masterarbeit


Johanna Ortner, M.Sc. wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs des Wissenschaftszentrums Weihenstephan am 11. Januar 2017, der Preis des Oberbürgermeisters von Freising, Hr. Tobias Eschenbacher, für ihre herausragende Masterarbeit verliehen, die sie 2016 am Lehrstuhl für Tierernährung verfasst hat. Die Arbeit trägt den Titel "Einfluss einer feinabgestuften alimentären Zinkversorgung auf die Expression von Zinktransportern in Leber und Niere von Absetzferkeln".

 

Laudatio von Oberbürgermeisters Tobias Eschenbacher auf Fr. Ortners Leistung:

 

"Was passiert, wenn man zu wenig Zink über die Nahrung aufnimmt? Diese Frage stellen sich nicht nur gesundheitsbewusste Menschen, sondern auch Nutztierhalter – denn die wollen, dass ihre Tiere im Stall optimal versorgt sind. Johanna Ortner hat an einer Fütterungsstudie mitgearbeitet, die den Zinkstoffwechsel bei Ferkeln im Detail untersucht. Schwerpunktmäßig erforschte sie auf molekularer Ebene, wie der Organismus über ein komplexes Wechselspiel zwischen Leber und Niere seinen Zinkbestand reguliert. Frau Ortner hat dabei labortechnisch äußerst präzise gearbeitet, die Daten professionell ausgewertet und bei der Interpretation ein ungewöhnliches Maß an wissenschaftlichem Abstraktionsvermögen erreicht. Ihre Ergebnisse sind wesentliche Elemente einer Publikation, die nun zu Jahresbeginn in einem hochkarätigen Fachjournal erscheinen wird. Und was bei der Studie nun rauskam? Ein kurzer und leichter Zinkmangel reicht schon aus, um den Zinkstoffwechsel in volle Alarmbereitschaft zu versetzen. Die Ausscheidungen an Zink werden abrupt heruntergefahren, damit der Körper das essenzielle Spurenelement nicht verliert. Dieses Notprogramm vollzieht insbesondere die Niere. Nebenbei bemerkt ist davon auch die Bauchspeicheldrüse betroffen, was die ganze Verdauung signifikant verschlechtert. Bei Ferkeln genauso wie bei Menschen!"